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07:35 Dienstag 6. Januar 2009

McGinley überrascht beim

Paul McGinley
Paul McGinley
Beim Spiel um den Sieg beim Volvo Masters hat der Ire Paul McGinley überraschenderweise den ersten Platz belegt. Er gewann mit einer 67iger Runde und damit 10 unter Par mit 2 Schlägen vor Sergio Garcia. Chema Olazábal kam mit drei Schlägen mehr als der Champion gemeinsam mit Colin Montgomerie und Luke Donald auf Platz Drei.

McGinley verzeichnete damit  als Profispieler seinen 9. Sieg (den 4. auf dem Europa-Kurs) und gewann zum ersten Mal beim Volvo Masters. Seit seinem letzten Triumph beim Open in Wales im Jahr 2001 war er siebenmal Zweiter, davon dreimal in dieser Saison - in Indonesien, bei der BMW Meisterschaft und beim HSBC Match Play. Seine vier Schläge Vorsprung bei Beginn der letzten Tages vom Volvo Masters entsprechen dem Rekord, den Miguel Angel Jiménez im Jahr 1999 aufstellte. Paul ist der vierte Ire, der den Volvo Masters gewonnen hat. Den Reigen führte 1989 Ronan Rafferty an, danach siegte 1998 Darren Clarke und Padraig Harrington 2001.
Schon 2002 war Paul McGinley beim Ryder Cup angenehm aufgefallen, als er den Sieger-Putt einlochte. Er ist überhaupt einer der beliebtesten europäischen Spieler. Diesmal  hat er vier Birdies vollbracht und mit 67 Schlägen 10 unter Par das Turnier gewonnen. „Es ist unglaublich. Zuerst möchte ich das sagen, was mich am meisten freut, und das ist einen so großen und wichtigen Titel wie diesen zu gewinnen. Für mich ist das allein riesig, und noch dazu vor den 60 besten Spielern, darunter bei dem letzten Spiel vor Zwei der ganz Großen“.

Sergio García, der den zweiten Platz belegte, stritt nicht ab, dass er recht enttäuscht war. „Aber was soll man da noch machen? Man kann sich ja verbessern, aber das habe ich diesmal nicht geschafft. Ich hatte mich sehr auf dieses Turnier gefreut und hätte es sehr gerne gewonnen. Das Positive im letzten Jahr war, dass ich überall die letzte Runde mitgespielt habe. Dieses Jahr war ich nahe dran am Sieg, machte aber Fehler und verlor die Chance, den letzten Putt zu machen um zum Play-Off zu kommen.“
José María Olazábal errang Platz 3 nach vier Birdies und zwei Bogeys, mit 69 Schlägen, 7 unter Par. „Ich gehe mit vielen positiven Dingen. Dies ist ein Platz der sich mir immer gesperrt hatte, und diesmal habe ich ihn gut gespielt. Die Putts waren gut, im Laufe der Woche machte ich auch hier und da mal Fehler. Nach dem Birdie bei Loch 15 und 16 dachte ich, noch ein Birdie, und du hast eine Möglichkeit, zu gewinnen. Der Course ist hart, es ist schwer, den Rhythmus von vier Runden unter Par einzuhalten. Am letzten Tag ist man sehr angespannt und spielt nicht mehr locker“.
Der Schotte Colin Montgomerie wurde zum achten Mal die Nummer Eins auf der Liste der erfolgreichsten Europäer, und schaffte das in sieben aufeinander folgenden Jahren, 1993 bis 1999. Nach fünf Jahren Pause ist „Monty“ es wieder. 

Der Spanier Miguel Angel Jiménez landete mit einer Runde von 70 Schlägen, mit insgesamt 283, weniger 1, auf Platz 29: „Ich habe den Ball sehr gut geschlagen, aber bei den Greens hatte ich Pech, mehr kann ich heute nicht sagen“. Er landete auf Platz 14 der Erfolgreichsten Europas.

 



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