Ein außergewöhnlicher Golfplatz auf höchstem Niveau
Inmitten schönster Natur, mit einer spektakulären Aussicht auf den Naturpark „Los Alcornocales“ und die Reisfelder im Tal „La Janda“ liegt der Golfplatz BENALUP. Golfspieler erleben hier einen ganz besonderen Genuss, in harmonischem Einklang mit der Natur. Man spürt, hier haben Experten ein außergewöhnliches Terrain geschaffen, in einer intakten Umgebung, ohne Lärmbelästigung einer Stadt, dafür direkt neben dem authentischen andalusischem Dorf BENALUP Casas-viejas.
Von Beatriz Hohler
Mit diesem Golfplatz hat sich ein Mann einen jahrelangen Traum verwirklicht: Bernard Devos aus Belgien. 2000 Korkeichen und Olivenbäume, die dem Bau der Autobahn Algeciras-Jerez zum Opfer gefallen wären, hat er gerettet und im Golfplatz integriert. Dies gelang durch den Einsatz von TerraCottem, einem Bodenzusatz, durch den weniger Wasser und Düngemittel benötigt werden, der aber gleichzeitig das Wachstum der Wurzeln begünstigt. So gelang es dem Landschaftsarchitekten der Universität Genf, Professor Van Cottem, diese Bäume zu retten. Das gesamte Design stammt von dem bekannten belgischen Golfplatzarchitekten Baron Paul Rolin, die Greens entwarf der Engländer Sr. Gordon English.
Im Grundkonzept folgt dieser Platz eher der Freeway-Philosophie, rundherum fair für jeden Spieler, ohne hinterlistige Tücken, nicht übertrieben schwierig, sondern mit dem Ziel, jedem Golfer in erster Linie Spaß und Freude zu bereiten. Ein Par 73, mit einer maximalen Länge von 6073 m. Durch die Flexibilität von den Abschlägen gelb/5616 m, blau/5193 m und rot/4749 m ist das Layout ideal für das Groß der Golfer. Ein abwechslungsreicher Platz mit phantastischem Blick in die umliegende Landschaft.
Brian Tierney, irischer Golfpro, Mitinhaber der Firma „Professional Golf Services“ Andalusien spielt mit seinen Gästen die verschiedensten Golfplätze an der Costa de la Luz und kennt daher auch den Golfplatz BENALUP wie seine Westentasche. Er verrät uns einige Tipps und Tricks und technische Besonderheiten einzelner Löcher, mit denen das Golfspielen in Benalup zum wahren Vergnügen wird.
Schon der erste Abschlag ist ein besonderer Coup, einmalig in ganz Spanien: man schlägt vom Dach des Clubhauses ab! Es klingt unglaublich, ist aber so clever in das Dach integriert, dass die meisten Spieler diese Raffinesse gar nicht bemerken. Zu Beginn ein straightaway Par 4 (weiß/361 m), verlangt einen guten Drive in eine leicht abfallende Landezone. Das Grün, geschützt durch einen Bunker in der Ziellinie, liegt auf einem leichten Hügel, so dass je nach Position nur ein Teil der Fahne sichtbar ist. Ein guter Mid-iron Schlag ermöglicht es, das Loch mit einem Par abzuschließen. Der besondere Charme liegt vor allem im Grün selbst: bei einem gut platzierten Ball wird dieser in einer flachen Schale aufgefangen. Dieses Grün erinnert damit an die schöne Formation vieler Golflinks.
Die Bahnen 3 und 5 sind als dogleg angelegt, Loch 4 und 5 werden umrahmt von 2 Seen. Überhaupt ist Wasser auf den ersten 9 Löchern des Benalup-Golfplatzes ein wichtiges Element. Gerade bei Loch 8, ein Par 3 (weiß/167 m), sollte die Annäherung genau überlegt werden, weil das Wasser die direkte Spiellinie beherrscht. Es ist verlockend, direkt auf das Grün zu spielen und erfordert viel Ehrlichkeit und Vertrauen sich selbst gegenüber, es zu wagen, oder das Wasser lieber strategisch geschickt zu umgehen, und dennoch die Chance auf einen Put für Par zu haben.
Loch Nr. 9, ein Par 5 (weiß/458 m) mit einer Korkeiche direkt auf dem Fairway, die den Spieler daran erinnert, dass er sich mitten im größten Korkeichen-Naturpark der Welt befindet. Idealerweise platziert man bei diesem Loch den 2. Schlag kurz vor das Grün, und zwar leicht rechts neben dem Fairway, so dass man eine optimale Annäherung an das langgezogene Grün hat.
Die Eröffnungslöcher der 2. Hälfte bieten atemberaubende Ausblicke über das La Janda-Tal. An klaren Tagen kann man sogar die Berge von Marokko sehen.
Wenn man den Golfplatz Benalup besser kennt, wird deutlich, dass der Architekt ihn für ein offensives Spiel ausgelegt hat. Die Fairways sind breit und spärlich mit Bunkern besetzt. Besonders spannend ist Loch Nr. 13, das gar keinen Bunker hat, dafür aber einen natürlichen Bachlauf unterhalb des Grüns. Es ist ein Par 5 (weiß/530 m), mit dogleg nach rechts, leicht abfallend und wohl durchdacht. Die besondere Schwierigkeit liegt darin, von einem leicht abschüssigen Annäherungsschlag über den natürlichen Bachlauf hinweg auf ein relativ kleines Grün zu treffen. Laut Brian wäre es ein grober Fehler, „to rush into the ball with everything you have” (mit aller Kraft einen Direktschlag zu wagen).
Das Beste der Schlusslöcher ist laut Brian Nr. 17, ein straigthaway Par 4 (weiß/327 m). Es ist zwar nicht überdimensional lang, aber falls der Golfer bereits leicht ermüdet ist oder die Konzentration nachlässt, kann der Ball schnell links in einem Bachlauf landen. Idealerweise ist das Ergebnis abhängig von einer guten Beurteilung und der Ausführung mit einem kurzen Eisen zu einem 2-stufigen Grün, das oberhalb eines Hügels liegt. Ein Grün, so Brian, das einige Spieler an ihr putting-limit bringen könnte.
Benalup-Golf ist eine Freude zu spielen. Es garantiert dem Golfer eine ungestörte Runde, in herrlicher Natur, bei gemütlichem Tempo, denn die Startzeiten werden im 20-Minuten-Rhythmus vergeben. Eine Herausforderung für jeden Spieler, fair, weil es jedem Spieler erlaubt, mit einem guten Abschlag, einem guten approach oder einem guten Putt auf seine beste Art und Weise zu spielen.
Benalup Golf & Country Club
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