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12:03 Dienstag 6. Januar 2009

Chiclana de la Frontera

José Mª Román Guerrero, Bürgermeister von Chiclana de la Frontera
José Mª Román Guerrero, Bürgermeister von Chiclana de la Frontera

Grusswort des Bürgermeisters von Chiclana

Ich möchte gerne den Lesern der Zeitschrift “das aktuelle spanienmagazin”  im Rahmen der ITB Berlin sehr nette Grüße schicken.
CHICLANA empfängt jedes Jahr mehr und mehr deutsche Besucher, und viele Indikatoren weisen darauf hin, dass sie sehr zufrieden und glücklich mit ihrem Besuch bei uns sind, und das ist für uns von großer Bedeutung.
Chiclana ist in erster Linie ein Reiseziel für Sonne und Strand (wir haben genauso viele Sonnenstunden im Jahr wie an der Costa del Sol), aber die besondere Lage hilft uns, den Besuchern noch andere Attraktivitäten zu bieten, die von unseren Gästen sehr geschätzt werden: ausgedehnte Grünzonen mit öffentlichen Pinienparks und –wäldern, zahlreiche besondere Vogelarten im Nationalpark der Bahía von Cádiz, Wassersportmöglichkeiten, Reitrouten, Rad- und Wandermöglichkeiten vor allem im Landesinneren. Außerdem sind wir nahe an den beliebten Städten Jerez, Cádiz, Sevilla, oder auch von Marokko.
Als typisch andalusische Stadt locken unsere Feste und unsere Gastronomie viele Gäste an, die die andalusische Kultur kennenlernen möchten, und viele sind von der Lebensart und den Möglichkeiten hier so begeistert, dass Jahr für Jahr immer mehr Deutsche hier eine feste Bleibe gefunden haben.
Daher möchte ich Sie alle einladen, besuchen Sie unsere Stadt und genießen Sie die vorzügliche Gastfreundschaft, eine Eigenschaft, die von vielen hoch gelobt wurde, die unsere Stadt schon besucht haben.

Herzliche Grüße
José Mª Román Guerrero
Bürgermeister von Chiclana de la Frontera

Besuchen Sie uns auf der ITB
Halle 1.2a, Stand 201


Wachgeküßt vom Tourismus, hat an dieser Küste die Stadt Chiclana de la Frontera in den letzten Jahren den stärksten Aufschwung und Wandel erlebt. Früher waren hier Landwirtschaft und Weinbau maßgeblich. Die zahlreichen Weinbauern  (noch heute 15 Bodegas) sicherten sich damit ihren Lebensunterhalt im Alter. So kommt es, dass in Chiclana fast alle alteingesessenen Einwohner ein Stückchen Land zum Bewirtschaften hatten, und damit auch ihre „casa del campo“ (das Häuschen auf dem Lande), ein Land rings um Chiclana, das an die herrlichsten Strände angrenzt.
Dank des Tourismus und dem Bau von Golfplätzen konnten die Bürger ihr „Land“ gut verkaufen. Die Stadt hat viel in den Ausbau von Infrastruktur und Tourismus investiert, so dass der Gast heute in Chiclana unter einer Vielzahl von Hotels jeder Kategorie, von Restaurants, Bars und vor allem unter zahlreichen Sportmöglichkeiten auswählen kann. Obwohl Chiclana mittlerweile die Hochburg des Tourismus an der Costa de la Luz ist, hat man hier aus den Bausünden anderer Gegenden gelernt und die Hotels und Häuser maximal 2 – 3 Stockwerke hoch stilvoll in die Gegend eingepasst und viele Grünflächen erhalten. 

Fast noch im Originalzustand ist die Halbinsel „Sancti Petri“ am Ortsrand von Chiclana. Ursprünglich lebten rund hundert Fischer in dieser Siedlung, rund um eine Thunfischfabrik. Heute ist es fast wie eine „Geisterstadt“, mit zerfallenen Häusern und Ruinen, die dennoch eine melancholische Stimmung ausstrahlen. Ein Spaziergang durch die ehemalige Palmenallee versetzt den Besucher in eine andere Zeit.  Ein idyllischer Ort, um die schönsten Sonnenuntergänge zu genießen, mit Blick auf den Bootshafen und das Castillo Sancti Petri, das auf einer kleinen Insel liegt. Bei bestimmten Lichtverhältnissen scheint es fast auf dem Wasser zu schweben. Es wird dem phönizisch-karthagischen Gott Melkart zugeschrieben und oft auch als der berühmteste Tempel der Antike (Herkules) bezeichnet.

Sancti Petri ist ein beliebtes Ausflugsziel, denn man kann heute dort in netten Fischlokalen speisen oder im Sport- und Yachthafen Windsurfen, Kayak oder Jetski fahren, ein Paradies für Wassersportler. Der Strand ist sauber und gepflegt und geht im Süden direkt über in den Strand „La Barrossa“. Kilometerlang feinster Sand garantiert ungetrübtes Badevergnügen. Eine gepflegte, breite Strandpromenade lädt zum Flanieren ein. Bars und Restaurants bieten abwechslungsreiche Köstlichkeiten an, allem voran natürlich Fischspezialitäten.
Der Ort Chiclana selbst liegt etwa 6 km im Landesinneren und ist eher beschaulich mit einigen Sehenswürdigkeiten und einem interessanten Puppenmuseum. Im alten Stadtkern wird zur Zeit eine neue Markthalle gebaut, und zahlreiche Häuser werden im ursprünglichen Stil restauriert, so dass das andalusische Flair erhalten bleibt. 

Viele Gäste kommen nach Chiclana und sind sich dessen gar nicht bewusst, denn sie verbringen ihren Urlaub im „Novo Sancti Petri“, einer gehobenen Feriensiedlung für Sportler, vor allem für Golfer, umgeben mit sehr viel Grün. Hier wird dem Besucher rundherum alles geboten, so dass manch einer gar nicht in den nahegelegenen Ort Chiclana oder die herrliche Umgebung kommt. Denn neben Strand und Sonne steht Chiclana auch für Wandern, Reiten, Radfahren, vor allem im ruhigen, reizvollen Hinterland.
Das faszinierende Angebot lockt immer mehr Gäste an, so dass in Strandnähe fleissig weitergebaut wird: schon im April 2006 soll ein weiterer Golfplatz eröffnet werden, sowie ein neues Einkaufszentrum mit Wellnessoasen und Hamman.
In den Sommermonaten (Juli/August) ist Chiclana komplett ausgebucht und fest in spanischer Hand, so dass vor allem am Strand bis in die frühen Morgenstunden das Leben in vollen Zügen genossen wird, bei herrlichen Temperaturen, einer frischen Atlantikbrise und kühlem Wein. Deutsche Gäste finden dennoch zwischen 11  und 17 Uhr den Strand fast menschenleer vor, wenn sich die Spanier zur Siesta in ihre kühlen Häuser oder schattigen Gärten zurückziehen.
Schlagartig ab Mitte September sind die Strände nur noch spärlich besetzt, und man hört allenfalls Deutsch und Englisch. Gerade anspruchsvolle Touristen, die sich nicht nach den Ferienterminen richten müssen, genießen diese paradiesischen Zustände. Ein bisschen abseits von den großen Hotels mit Tourismuszentren finden Individualisten selbst in Strandnähe gemütliche Unterkünfte.

 

 

 

Hospedería Santiago
Die Hospedería Sangtiago (2 Sterne) liegt unweit vom Strand La Barrossa entfernt, absolut ruhig und uneinsehbar. 8 Zimmer in unterschiedlichen Größen, alle sehr schlicht und eher rustikal eingerichtet, mit sauberen, modernen Bädern, bieten umfangreichen Komfort. Und doch werden die meisten Gäste wohl mehr Zeit im gemütlichen Patio oder auf der Terrasse und im Garten verbringen, bei spanischem Wein, ganz gleich ob bei Sonnen- oder Mondeschein. Familiäre Atmosphäre und eine liebevolle Betreuung sorgen dafür, dass die meisten Gäste gleich wieder für den nächsten Aufenthalt buchen.

Hospedería Santiago S.L.
C/Capilla, Nr. 4 - 11130 Chiclana
Tel: +34/ 956- 494840
www.hospederiasantiago.com
recepcion@hospederiasantiago.com


Wer typisch spanische Küche in Chiclana probieren möchte, ist im Restaurante El Santuario, in der Nähe des Busbahnhofs  (Hotel Alboran, Bodega Velez) genau richtig. Das folkloristisch-rustikale Ambiente erinnert daran, dass hier einmal eine Postkutschenstation war, mit Gasthof, Pferdestall und Bodega. Traditionelle Gerichte versetzen die Gäste in diese Zeit zurück. Spezialität in diesem Steakhaus ist natürlich das Grillfleisch vom Holzkohlengrill, aber auch Fischgerichte oder Muscheln in Weinsauce sind kulinarische Leckerbissen, mit denen Besitzer Diego seine Gäste verwöhnt. 

Restaurante El Santuario
C/San Antonio, 6
11130 Chiclana de la Frontera
Tel:  956 40 42 64
restauranteelsantuario@hotmail.com

Westlich von Chiclana, in Richtung der Provinzhauptstadt Cádiz, passiert man die Stadt Puerto Real, direkt am Naturpark „Bahia de Cádiz“ gelegen. Dies ist ein Feuchtgebiet mit vielen selten gewordenen Tierarten. Salinen aus dem Altertum dienen heute meist als Fischfarmen.
Puerto Real  hat viele Sportanlagen, öffentliche Schwimmbäder, Leichtathletikplätze, Wassersportvereine, aber auch zwei hervorragend eingerichtete Reitvereine für Reitsport in allen Variationen, bis hin zu Ausritten durch den Pinienwald.
Ab März 2006 hat Puerto Real auch einen eigenen 18-Loch-Golflplatz. Direktor Oliver Günther aus Deutschland freut sich schon auf zahlreiche Gäste, die gerne etwas Neues ausprobieren möchten.





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