Ob Flamenco, Pferde, Sherry oder Branntwein: Jerez de la Frontera ist der Inbegriff einer typisch andalusischen Stadt. Historische Gebäude, eine denkmalgeschütze Altstadt, ein reichhaltiges Kulturangebot in Museen und dem Theater Villamarta bieten allein schon so viel Interessantes, dass man für Jerez unbedingt einige Tage Aufenthalt einplanen sollte.
Wer auf den Spuren des typischen Weines von Jerez, dem berühmten Sherry (=englische Aussprache für Jerez) wandeln möchte, den läßt die Stadt ohnehin so schnell nicht los. Rund 20 Bodegas gibt es heute noch in Jerez zu besichtigen, von denen jede mindestens fünf verschiedene Sorten Wein anzubieten hat.
Pferdefreunde und Reiter aus aller Welt wissen Jerez sehr zu schätzen: von hier stammen die Karthäuserpferde aus der „Pura Raza Española“, die seit Jahrhunderten zu den edelsten Pferden der Welt zählen und unter anderem mit einer einmaligen Show in der Königlichen Hofreitschule besichtigt werden können.
Ganz andere, rasante Pferdestärken haben Jerez auch zu Berühmtheit verholfen: die Formel 1-Rennstrecke Circuito de Jerez. Heuer findet hier bereits zum 20.mal auch der Große Preis von Spanien statt. Das erste Rennen der Motorradweltmeisterschaft ist am 26. März in Jerez.
Jerez ist auch die Wiege des Flamenco, und lädt Ende Februar/Anfang März ein zum 10. Festival de Flamenco, das mittlerweile Weltruf genießt.
Jerez wird bei vielen Veranstaltern nur als Tagestour angeboten. Wir haben für Sie ein paar Anregungen, wie man in Jerez ein paar Tage gemütlich und entspannt verbringen kann, um Kultur und spanische Lebensart in dieser Stadt individuell und gemütlich genießen zu können.