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05:42 Dienstag 6. Januar 2009

Osborne

Osborne erzeugt seit 1772 in El Puerto de Santa María Weine und Branntweine mit der Herkunftsbezeichnung “Jerez- Xeréz- Sherry”. Besonderes Markenzeichen: ein riesiger Stier, der seit 1957 auf allen Straßen Spaniens prangt und so dem Unternehmen zu grenzenlosem Ruhm verholfen hat.

Die Geschichte der Firma ist mit der Geschichte des Stiers eng verwoben: beide beruhen auf gutem Handwerk, zeugen von dem Mut, Herausforderungen und Schwierigkeiten zu meistern, und setzen tagtäglich innovative Ideen mit Bravour um.

Der Stier
Im Jahr 1956 beauftragte Osborne eine Werbeagentur, ein Symbol zu kreieren, das der Stärke und dem Charakter des Unternehmens Ausdruck verleihen könnte - das Ergebnis war die Zeichnung des Stiers von Manolo Prieto. Der erste Stier war zwölf Meter groß und aus Holz gefertigt und wurde ein Jahr später aufgestellt. Diesem Stier folgten mehr als 100 weitere, die an allen Landesstraßen Spaniens eindrucksvoll auf das Unternehmen hinweisen.
Das Werbegesetz aus dem Jahr 1989 führte dazu, dass der Firmenname verschwand und die Stiere schwarz bemalt werden mussten. Nach einem langen Rechtsstreit erkannte der Oberste Gerichtshof - dank der massiven Unterstützung der spanischen Gesellschaft - an, dass sich diese Ikone zu einem unentbehrlichen Teil der spanischen Landschaft entwickelt hat. Noch heute gilt dieser Stier entlang der spanischen Landstraßen als ein Symbol Spaniens mit höchstem Wiedererkennungswert.

Produkte
Heute, 230 Jahre nach der Firmengründung, besteht der für seine Qualität bekannte Konzern Osborne aus mehreren Unternehmen, die solch unterschiedliche Branchen umfassen wie: Weine, Spirituosen, Wasser und Erfrischungsgetränke aus Säften, Produkte des „iberischen Schweins“ (cerdo ibérico), und sogar Gaststättenbetriebe. Die Unternehmensgruppe hat Produktionsstätten in Andalusien, Kastilien-León, Kastilien-La Mancha, La Rioja, Galizien, Oporto... und ihre Produkte werden in 50 Ländern vertrieben.
Auf dem Markt bestechen vor allem folgende herausragende Produkte von Osborne: Fino Quinta, Solaz, Magno, Veterano, Montecillo, Solán de Cabras, 5 Jotas... Sie werden noch immer nach der traditionellen Methode hergestellt, die jedoch durch neueste Techniken verfeinert wurde, um stets gleich bleibende Qualität zu gewährleisten.

Die Bodegas
In El Puerto de Santa María befinden sich die Bodegas, in denen die Geschichte des Unternehmens begann. Bodegas mit der Struktur einer Kathedrale und voller Fässer, die nach der „Solera-Methode“ gestapelt sind. Jahr für Jahr vollzieht sich hier die wundersame Verwandlung von Most zu Wein.

Die Bodega de Mora befindet sich im Zentrum der Stadt, nur wenige Meter vom Fluss Guadalete, der Stierkampfarena und der Burg San Marcos entfernt. In ihren Hallen sind Tausende von Fässern aus amerikanischem Eichenholz in verschiedenen Höhen aufeinandergestapelt, in einem System, das unter dem Namen Criaderas und Soleras bekannt ist, wo sich langsam aber sicher das Wunder der Weinherstellung vollzieht. Denn wenn es etwas gibt, das die Weine aus Jerez ganz besonders auszeichnet, dann ist es diese weltweit einzigartige biologische Weinzucht, die wahre Juwelen der Weinmacherkunst hervorbringt: Fino Quinta, Santa María Cream, Bailen, 10RF und Coquinero.
Die Innenhöfe dieser Bodega sind als wunderschöne Gärten angelegt – voll mit Bäumen, Pflanzen und Blumen –  so dass sie im Jahr 2004 sogar in den Allgemeinen Katalog des Andalusischen Kulturerbes aufgenommen wurden. Heutzutage ist diese Bodega eine der größten Sehenswürdigkeiten der Stadt.

Die Bodega de El Tiro befindet sich am Ortseingang zu El Puerto de Santa María. Mit ihren eindrucksvollen Ausmaßen und ihrer typisch andalusischen Architektur sowie den arabisch anmutenden Gärten ist dies der Ort, wo langsam die besten Branntweine des Hauses Osborne heranreifen: Veterano, Magno, 103, Conde de Osborne. In diesem Weinkeller befinden sich außerdem die Abfüllstation und Fassbinderei der Bodegas Osborne.
Die Bodegas de Mora und El Tiro sind für Besucher geöffnet und verfügen über erfahrene Fremdenführer, die beim Besuch der Einrichtungen in verschiedenen Sprachen (deutsch, englisch, französisch und spanisch) den Werdegang des Unternehmens, die Geschichte des Stieres, das Reifungssystem und die Herstellung der Weine und Branntweine erklären. Der Besuch wird mit einer Weinprobe und einem Präsent für alle Besucher abgerundet.

Weitere Informationen und Reservierungen:
Abteilung für Öffentlichkeitsarbeit
Bodega de Mora
Tel: 956 869 100  /  Fax: 956 869 059
visitas.bodegas@osborne.es

Bodega de El Tiro
Tel: 956 854 228  /  Fax. 956877 514
relacbrandy@osborne.es



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