“La Caixa”präsentiert die Lebensformen vom 8. bis 13. Jahrhundert der Musulmanen Seit Ende Juni beherbergt das alte Convento de la Concepción in Vejer de la Frontera eine interessante Ausstellung. Anhand eines Castillos gibt die Ausstellung einen Einblick in den kulturellen Reichtum der Dörfer, die ab dem 8. Jahrhundert weite Teile der Iberischen Halbinsel besetzt hatten und gibt Hinweise, wie sie das Leben organisierten. Die Zone der Besetzung nannte sich al-Andalus. Die Moslems wussten ehemalige Burgen gut zu nutzen und haben viele weitere gebaut.
Im ersten Teil sieht man mittels einer Landkarte aus dem 12. Jahrhundert und an interaktiven Landkarten die Zone des al-Andalus und kann nachvollziehen, woher die Stämme kamen, wie die Bevölkerung Landwirtschaft, Viehzucht und Minenbau organisierten, und welche politischen Wandel es im Laufe von 700 Jahren gab.
Der zweite Teil widmet sich der Architektur und zeigt auf, welche Systeme es für den Aufbau von Mauern gab. Im dritten Teil wird der Krieg im Mittelalter dargestellt mittels verschiedener Waffen, die zum Einsatz kamen.
Zwei weitere Bereiche sind dem Privatleben gewidmet: einerseits dem Lebensraum der Männer, die an einem Schreibtisch Texte aus dem Latein und Griechischen übersetzt haben, und vor den Gebeten ein Reinigungsritual durchführten, sowie ein Harem, Lebensraum für Frauen und Kinder.
Organisiert wird die Wanderausstellung von der Obra social der Caixa. Bis zum 23. Juli ist sie in Vejer zu besichtigen:
Öffnungszeiten:
Mo bis So von 10-14 Uhr und von 19-22 Uhr, Samstag nur am Vormittag.
Führungen:
Montag bis Freitag um 20 Uhr, Samstag und Sonntag um 12 und um 20 Uhr. Der Eintritt ist frei