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16:45 Dienstag 2. Dezember 2008

Brustoperation

Eine Brustoperation ist ein chirurgischer Eingriff um 

  • den fraulichen Körper durch eine Vergrößerung ästhetisch zu verschönern
  • die Brust nach der Schwangerschaft zu verkleinern
  • eine mögliche Asymmetrie zu korrigieren oder
  • die Brust etwa nach einer Krebsoperation rekonstruktiv aufzubauen

Durch Implantieren eines speziellen Kissens (Inlay) hinter die Brust oder dem Brustmuskel kann sie der Chirurg um eine bis zwei Größen verändern und gleichzeitig die Festigkeit festlegen.
Eine Brust-OP wird unter Vollnarkose durchgeführt, obwohl in bestimmten Fällen eine lokale Betäubung mit Sedierung ausreicht. Der Klinikaufenthalt dauert bei einer Brustvergrößerung und der Korrektur eines Hängebusens gewöhnlich 24 Stunden, bei der Reduktion doppelt so lange.

Die Brustvergrößerung, technisch Augmentations-Mammaplastik, dient der Verbesserung von Größe und Form der Brust mit chirurgischen Mitteln. Sie geschieht durch einen kleinen Schnitt, je nach Anatomie des Patienten und Präferenz des plastischen Chirurgen, um die Aureole herum, in der Umschlagfalte unterhalb der Brust oder in der Achselhöhle. Der Schnitt wird so gemacht, dass die Narbe kaum sichtbar sein wird. Durch diesen Einschnitt wird das Brustgewebe angehoben und eine Tasche geformt, in die das Implantat direkt unter das Gewebe oder unter den Brustmuskel platziert wird. Anschließend legt man einen Verband an (normalerweise braucht man keine Drainage), der vor der Entlassung durch einen besonderen Büstenhalter ersetzt wird. Die Methode erfordert 1 bis 2 Stunden Zeit.

Die Brustanhebung verbessert auf chirurgischem Wege die Form eines Hängebusens. Wenn die Brust nicht nur erschlafft sondern auch an Volumen verliert bzw. keins hatte, kann ebenfalls ein Implantat eingefügt werden. Die Mastopexie schließt gewöhnlich auch eine Reduktion der Aureole ein. Die Einschnitte werden um diese herum oder vertikal und/oder horizontal in der Falte unter der Brust gemacht (ankerförmig). Der Eingriff dauert 1,5 bis 3,5 Stunden. Normalerweise werden Drainageschläuche gelegt, die man nach einem Tag abnimmt, wenn ein Kompressionsverband angelegt wird, den man durch einen Spezialbüstenhalter vor der Entlassung ersetzt.

Die Brustverkleinerung oder Reduktions-Mammaplastik verkleinert die Brust durch Fettabsaugen und Entfernen von Gewebe und Haut, wodurch die Brust nicht nur kleiner, sondern auch leichter und fester wird. Auch die Brustwarze kann verkleinert werden. Normalerweise wird dieser Eingriff wegen eines physischen Problems und weniger aus ästhetischen Gründen durchgeführt. Frauen, die nach einer Schwangerschaft stillen wollen, wird sie nicht empfohlen. Obwohl man unterschiedliche Techniken je nach Größe, Alter des Patienten usw. anwendet, sind Einschnitte um die Aureole, vertikal und horizontal in Ankerform erforderlich. Die Intervention dauert von 2 bis 4 Stunden, gelegentlich länger. Auch hier werden nach dem Eingriff Drainageschläuche und Bandagen unerlässlich.

Weitere Informationen bei:
Molding Clinic
www.moldingclinic.com
Tel.: 902 50 60 60

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