Die im September 1978 in München geborene Künstlerin malt seit ihrer Kindheit. Nach einer handwerklicher Lehre und einem BWL-Studium in Berlin wollte sie mehr über Museen erfahren und machte im Jahr 2001 in Sydney ihren Master in Museumswissenschaften. Die vielseitig interessierte junge Frau bereiste die ganze Welt und entwickelte dabei eine besondere Sensibilität, die sich in der Welt des Flamenco entfalten konnte. Denn sie hatte sich Anfang 2005 dafür entschieden, eine Auszeit in Sevilla zu verbringen und sich dort der Kunst widmen, wozu sie bisher niemals Zeit gefunden hatte.
In Sevilla kam sie zum Flamenco, der sie von Beginn an fasziniert hatte. Sie begann sogar selbst Flamenco zu tanzen, besuchte Tablaos und Festivals und machte viele beeindruckende Fotos. Gleichzeitig malte sie zu den Themen. Dabei beschäftigte sie die Frage: Wie erfasse ich das, was tatsächlich im Innersten des Tanzenden im absoluten Moment vorgeht?
Ihre Bilder geben die Antwort darauf. Sie sind kein Abbild, sondern verkörpern die eindrucksvolle Kraft der jeweiligen Atmosphäre, in der sich nicht nur die Künstler auf dem Tablao bewegen, sondern alle, die Teil des Geschehens sind.
Sophie Mühlenburg hatte zuvor (2002) in Australien in Galerien in New South Wales und Sydney gearbeitet, in Santa Monica Museum of Art in Kalifornen und im Museo Carrillo Gil in Mexiko (2001).
Das Resultat ihrer Erfahrung hüben und drüben ist eine überraschende künstlerische Arbeit von impressionistischer, ausdrucksvoller Projektion. Das Museo del Baile Flamenco in Sevilla stellt gegenwärtig eine Auswahl ihrer Gemälde aus, die möglicherweise die besten Beispiele ihrer letzten sechs Schaffensjahre sind.
Museo del Bailen Flamenco
C/ Manuel Rojas Marcos, 3 - 41004 Sevilla
Tel.: 954 340 311 - www.museoflamenco.com